PERSÖNLICHKEIT: Verlieren Sie besser mal den Verstand!

Es gibt Gelegenheiten, da glaubt man, den Verstand zu verlieren. Es gibt aber auch jene Gelegenheiten, da sollten wir ihn verlieren!

Beim designen des Lebens hat der Verstand nichts zu suchen.

Behält dieser dominant die Befehlsgewalt, verpassen wir womöglich gewaltige Chancen.

Unser Denkvermögen hilft uns nicht wirklich, wenn es gilt: «Augen zu und durch!»

Da die Bibliothek des Denkens begrenzt ist, hat der Verstand nicht alle Fakten des Lebens zur Verfügung. Er analysiert, hirnt rum und prognostiziert. Bis er dann mit Scharfblick Mutmassungen und Hypothesen entwickelt.

Was nützt das? Bringt mich das in dem Moment weiter? Zum Teufel mit dem Verstand!

Meine wichtigen Schritte und Wendepunkte im Leben waren nicht verstandesbedingte Entscheidungen. Wären sie das, sähe mein Leben anders aus. In Vieles bin ich reingepflutscht. Der Verstand hätte Sicherheit gewollt und gewisse Dinge so gelassen, wie sie waren. Ich war neugierig und wollte mein Leben erfahren.

Sieht ihre Biografie diesbezüglich nicht ähnlich aus?

Ohne Verstand lässt es sich besser sprudeln, gestalten und entwerfen.

Steve Jobs, dessen Zitate bereits Legende sind, hat es uns um die Ohren gehauen.

«Bleiben Sie hungrig! Bleiben Sie verrückt!» Steve Jobs, 12.5.2005

Der Verstand zensuriert. Ideen, Visionen und Träume werden zusammengeschnitten, komprimiert und als schale Demoversion wieder herausgespuckt. Das war’s dann mit der grossartigen Inspiration!

Aufgrund seiner Erfahrungen predigt er was nützlich, profitabel, trendig oder sinnvoll ist. Wie ein Virenprogramm scannt er jede tolle, spontane Idee. Schnell hat diese keine Chance und wird durch die Maschen fallen.

Er fühlt sich besonders schlau.

Schnell und clever argumentiert der Verstand. Die Argumente klingen total plausibel und deshalb vernünftig.

  • Keine Zeit
  • Keine Ausbildung/Fähigkeiten
  • keinen Mut
  • ungünstiger Zeitpunkt
  • Zu jung, zu alt.
  • zu teuer
  • zu weit entfernt, zu kalt, zu warm …
  • zu absurd
  • zu unrealistisch

„In der Zeit der „Paradigmen-Wechsel“ ist es an der Zeit, auch das Paradigma selbstgesetzter und falschverstandener Grenzen zu erschüttern und das Bewusstsein für neue, transformierende, heilsame, ganzheitliche Erfahrungen zu öffnen.

Lassen wir den Verstand weder kleine noch grosse Ideen boykottieren oder zermürben.

100% Vertrauen

Können wir total vertrauen? Wieviel Vertrauen haben Sie, wenn Sie es in Prozent ausdrücken müssten? Wenn 100 Prozent das absolute Vertrauen sind? Wieviel Vertrauen haben Sie in ihre Arbeit, ihre Ideen, ihre Kraft und Intuition?

50%? 70%? Vielleicht manchmal bescheidene 20%?

Wo ist Ihr Vertrauensindex tief?

  • Vertrauen, dass das nötige Wissen jederzeit da ist.
  • Vertrauen, das wir im richtigen Moment wissen, was es zu entscheiden gibt.
  • Vertrauen, dass es sich mit den jetzigen Aufgaben vereinbaren lässt.
  • Vertrauen, dass niemand und nichts zu kurz kommt.
  • Vertrauen, dass die benötigte Kraft und Ressourcen im richtigen Moment da sind.
  • Vertrauen in finanzielle Dinge.

«Wenn du darüber nachgedacht hast, wenn du in etwas hineingespürt hast, wenn du eine Neigung fühlst, einen Anstoss … tu es!»

Jetzt kriegt der Verstand einen neuen Job!

Nach der Entscheidung –  jetzt können wir den Verstand wieder hervorholen. Jetzt wird er gebraucht.

Er wird der Sache dienen.

Wir werden begeistert davon sein, wie verfügbar die Ressourcen sind. Nun, wir werden schon einen Finger krümmen oder eine Hand bewegen müssen. Wir werden einen Teil unseres Selbst hineinstecken müssen. Wir können uns nicht einfach zurücklehnen und nichts tun. Wenn wir etwas erschaffen, ist eine mitwirkende Art der Energie am Werk. Aber wir müssen es jetzt tun, niemand anders.

 

 

4 thoughts on “PERSÖNLICHKEIT: Verlieren Sie besser mal den Verstand!

  1. Liebe Maria,
    Du schreibst mir aus dem Herzen!!
    Es ist eine anspruchsvolle Sache, in dieser Zeit des so ständigen Wandel im Äusseren, den Verstand nicht das Kommando zu überlassen, in dieser Zeit, wo die Sicherheit, oder das Gefühl des Selbstverständlichen wankt, oder sogar verschwindet…

    „Das einzig Beständig ist der Wandel“ sagt der Spruch!!

    Um dies im eigenen Leben annehmen und umsetzen zu können, braucht es eine Reserve an Selbst- bzw. Vertrauen und die Bereitschaft, die Sichtweise auf das Innere in uns zu fokussieren, auf diesen Anteil, der vom Wandel nicht berührt wird .O)
    Dies macht stark und kreativ!

    Danke, dass du uns daran erinnerst!
    Liebe Grüsse
    Monique-Rose

  2. .. „die Sichtweise auf das Innere in uns zu fokussieren, auf diesen Anteil, der vom Wandel nicht berührt wird …“ was für eine grossartige Weisheit monique!!
    lieber gruss maria

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